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Kleiner Eingriff oder Amputation? – Was du über das Thema Kastration beim Hund wissen solltest

Was du über das Thema Kastration beim Hund wissen solltest: Vielleicht musstest du die Entscheidung schon mal treffen: Lasse ich meinen Hund kastrieren oder nicht? Und bestimmt hast du dir viele Gedanken gemacht, ob du deinem Liebling damit einen Gefallen tust oder ihm eventuell sogar schadest. Aber auch, wenn du noch nie in der Situation warst: Das Thema Kastration beschäftigt wohl alle Hundebesitzer, oder die, die es bald werden wollen, früher oder später. Fest steht: Die Entscheidung für eine Kastration sollte niemals leichtfertig oder aus purer Bequemlichkeit getroffen werden. Wir fassen heute mal zusammen, warum.

Rechtliche Grundlagen

Laut § 6 des Tierschutzgesetzes fällt die Kastration von Hunden genau wie das Kupieren von Ruten und Ohren unter das Amputationsverbot. Ein Tierarzt darf also deinen Hund genau genommen nur Kastrieren, wenn medizinische Gründe dafür vorliegen. Dabei reicht dein reiner Wunsch nicht aus und wenn keine gesundheitlichen Probleme bestehen, ist die Kastration streng genommen illegal! Leider weisen lange nicht alle Tierärzte auf diesen Umstand hin, und daher denken einige Hundehalte tatsächlich immer noch, die Kastration sei ein kleiner Routineeingriff, der einfach nur das Leben erleichtert.

Was eine Kastration bewirkt…

Wenn du deinen Rüden oder deine Hündin kastrieren lässt, stoppst du fast die komplette Produktion der Sexualhormone. Du greifst also in den natürlichen Hormonhaushalt ein. Somit verändert sich auch der Stoffwechsel, und dein Hund nimmt zum Beispiel schneller zu oder bekommt Fellprobleme und vieles mehr. Besonders eine Frühkastration, bevor dein Hund körperlich und geistig komplett ausgereift ist, kann zu Kleinwuchs und allen möglichen Entwicklungsstörungen führen. Dein Hund bleibt quasi auf dem Stand eines Junghundes! Einige Rassen, wie beispielsweise der Rhodesian Ridgeback, sind Spätentwickler und erst mit etwa zwei Jahren komplett ausgereift. Abgesehen davon handelt es sich bei einer Kastration immer noch um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose. Auch dieses Risiko solltest du nicht unterschätzen und in deine Entscheidung miteinbeziehen!

Indikationen für eine Kastration

Du solltest deinen Hund also nur kastrieren lassen, wenn es erhebliche gesundheitliche Probleme gibt. Bei einer Hündin kann das beispielsweise eine Gebärmuttervereiterung oder -entzündung sein. Oder, wenn sie extrem unter der Läufigkeit oder Scheinträchtigkeit leidet und zum Beispiel zeitweise mit starken Depressionen wegen der Hormonschwankungen zu kämpfen hat. Beim Rüden wäre ein Argument für die Kastration, dass im Alter die Prostata so vergrößert ist, dass es dadurch Probleme gibt. Oder aber, wenn du ihn wegen seiner starken Triebe absolut nicht im Zaum halten kannst und er große Probleme mit anderen Rüden hat. Wenn dein Hund „nur“ ab und an markiert, sollte das keine Indikation für eine Kastration sein. Viele „schwierige“ Verhaltensweisen sind auch Erziehungssache und der Eingriff sollte erst durchgeführt werden, wenn alle anderen Maßnahmen, wie beispielsweise Helfer aus der Naturheilkunde, ausgeschöpft sind.

Es gibt Unterstützung für den Hormonhaushalt!

Eine naturheilkundliche Geheimwaffe ist die Mischung „Liebestoll“ von MycAni. Sie wird zur Regulation des Hormonhaushalts eingesetzt und enthält den Vitalpilz Cordyceps und die Kräuter Mönchspfeffer und Weihrauch. Die Mischung hilft gegen zyklische Beschwerden und so genannte „Frauenleiden“ bei Läufigkeit. Außerdem schützt sie vor Prostataerkrankungen und wirkt stimmungsaufhellend. Schwankungen im Hormonhaushalt deines Hundes werden damit prima ausgeglichen. Guck dir die Mischungen an auf www.mycani.de

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Foto: stock.adobe.com Grubärin

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